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Veranstaltungen 2018

Szenische Lesung: Jenny und Eleanor Marx. Zwei Frauen im Schatten eines Genies. Ein fiktives Gespräch zwischen Mutter und Tochter.

Kalliope-Team
© Kalliope-Team
Kurzvita Mitwirkende

Freitag, 29. Juni 2018, 19:30 Uhr im Forum der Bergischen VHS in der Auer Schulstraße.

Der Förderverein Konsumgenossenschaft Vorwärts Münzstraße und die Bergische VHS laden herzlich ein:

Jenny und Eleanor Marx. Zwei Frauen im Schatten eines Genies. Ein fiktives Gespräch zwischen Mutter und Tochter.

Eine szenische Lesung des Kalliope Teams mit Gisela M. Gulu, Valeska Hegewald und Petra Patzer


Was Karl Marx der Welt gebracht hat, ist allenthalben bekannt. Wie aber haben sich die beiden Frauen an seiner Seite gefühlt, die durch ihre tätige Mitwirkung wesentlich zu seinem epochalen Ruhm beigetragen haben -  seine Frau Jenny und seine jüngste Tochter Eleanor?

Hatten sie kein eigenes Leben, haben sie der  Nachwelt nichts hinterlassen? Wie fühlten sie sich an der Seite des Genies, das sein Wirken für das Glück der Menschheit über das der eigenen Familie stellte? Diesen spannenden Fragen und möglichen Antworten stellen sich zwei Berlinerinnen, die Journalistin Gisela M. Gulu und die Schauspielerin Valeska Hegewald  in einem fiktiven Gespräch. Ihre literarische Hommage wird von der Gitarristin Petra Patzer mit musikalisch  kommentiert und reiht sich ein in die Veranstaltungen anlässlich des 200. Geburtstages von Karl Marx.


Eleanor: „Liebste Mama, warum nur hast du diesen Mann geheiratet, der dir so viel Kummer gebracht hat? Als Ballkönigin von Trier hättest Du doch eine gute Partie machen können.." 

Jenny: „Ach Kind, ich habe ihn geliebt, solange ich denken kann. Und so schwer unser Leben auch war, in Herz und Geist war es doch reich. Außerdem: 
Wir wollten beide, dass Not und Armut für immer verschwinden. "

Dieses Gespräch ist nie geführt worden. Im Hause Marx sprach man nicht über so intime Dinge und versuchte tunlichst, die bittere Armut nach außen hin zu kaschieren. Wie die verwöhnte Jenny von Westphalen dieses Leben ertragen hat, - schon das allein ist bewundernswert. Immer im Exil: Paris, Brüssel, dann 30 Jahre London, viele davon im Elendsviertel Soho, wo vier der sieben Kinder starben. Immer ist diese Frau standhafte und starke Gefährtin eines Mannes gewesen, der für das Glück der Menschheit kämpfte. 

Die eigene Familie gehörte eher nicht dazu.  Erst als die jüngste Tochter, Eleanor – genannt Tussy – geboren wurde, ging es langsam bergauf, – auch dank der ständigen, oft lebensrettenden Unterstützung durch Friedrich Engels. Und doch ließen sich weder Jenny noch Eleanor beirren in ihrer Leidenschaft für die Sache, der Karl Marx sein Leben geweiht hat. Ohne diese beiden Frauen und ihre unermüdliche Mitarbeit hätte Karl Marx niemals der sein können, der er war. Ihre eigenen Leistungen sind darüber fast in Vergessenheit geraten: Jenny z.B. als Korrespondentin der „Frankfurter Zeitung", Eleanor als mutige Streiterin für Frauenrechte, die sich mit 43 Jahren als unglücklich Liebende das Leben nahm.


 

 

Termin: 29. Juni 2018

Beginn: 19:30 Uhr

Ort: Forum der Bergischen VHS, Auer Schulstraße 20, 42103 Wuppertal

Eintritt: 10,00 EUR / 5,00 EUR ermäßigt 

Tickets gibt es an der Abendkasse und im Vorverkauf bei Wuppertal Live. Ein Klick auf den Button öffnet das Bestell-Portal.

 

 

 

 

Dauerausstellung "Konsumgenossenschaften im Rheinland"

ganzjärig

Unsere Dauerausstellung „Konsumgenossenschaften im Rheinland“ ist jeden ersten Mittwoch und Sonntag zwischen 16 Uhr und 18 Uhr in der Münzstraße frei zu besichtigen. (Ausnahmen: 1. Juli und 3. Oktober, hier jeweils eine Woche später)

Erinnerungsort an Nationalsozialismus, Krieg und Nachkriegszeit

3. März 2018, 15 Uhr

Rundgang mit Dr. Salvador Oberhaus 
Die vormalige Genossenschaftszentrale „Vorwärts“ an der Münz­straße wurde 1933 als SA-Kaserne ausgebaut. Von hier aus wurde der Terror gegen die politischen Gegner organisiert. Die Kellergewölbe dienten schon vor Einrichtung des KZ Kemna als Gefängnis für politische Gefangene. 
Später wurden die Gebäude von anderen NS-Organisationen und der Reichswehr genutzt. Während des Krieges war hier erneut eine Zentrale Verteilungsstelle für die knappen Lebensmittel (Lebensmittel­groß­handel KOMA). 
Nach dem Krieg dienten die Räumlich­keiten als Auffanglager für Flüchtlinge. Die Führung durch die Genossenschaftszentrale wird zu einer Zeitreise durch die NS- und die Nach­kriegsgeschichte in Wuppertal.

In Kooperation mit Arbeit und Leben

Teilnahmebeitrag 5 Euro, Mitglieder 3 Euro

Der Sedansberg. Wohnreform für Arbeiterfamilien

9. Juni 2018, 14 Uhr 

Mit Dr. Arno Mersmann
Der im 19. Jahrhundert fast unbebaute Sedansberg diente als vielfältiges Versuchsgelände für neue Wohnformen und Wohn­ideale für Arbeiterfamilien. Beteiligt war die Stadt Barmen, Wohnungsgenossenschaften, die Konsum­genos­sen­schaft und bereits ab 1872 die „Barmer Baugesellschaft für Arbeiter­wohnun­gen“. Statt Mietskasernen sollten auch Ar­beiter­fami­lien „Licht, Luft und Sonne“ und bisher unge­wohnten Kom­fort genießen können.

Führung in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Wuppertal sowie Arbeit und Leben.

Treffpunkt: Sedanstraße 61, Haltestelle Buslinie 628

Teilnahmebeitrag 5 Euro, Mitglieder 3 Euro

Radtour. Entlang von Konsum zu Konsum entlang der Nordbahntrasse

7. Juli 2018, 15 Uhr 

Mit Dr. Arno Mersmann
Von Konsum zu Konsum entlang der Nordbahntrasse. Wie Perlen an der Kette reihen sich die drei ehemaligen Konsumgenossenschafts-Zentralen entlang der Rheinischen Eisenbahnstrecke auf – eine Besonderheit, die es in Deutschland kein zweites Mal gibt. Bemerkenswert ist vor allem ihr guter baulicher Erhaltungs-Zustand. Die Gebäude sind beeindruckende Zeugen einer geschichtlich einzigartigen Selbsthilfebewegung der Arbeiterschaft: „Wir wollen unsere wirtschaftlichen Angelegenheiten in die eigenen Hände nehmen und darin behalten“, war ihr Kredo. 
Bitte mit Fahrrad und Helm kommen. Dauer ca. 2 Stunden. Der Teilnahmebeitrag beträgt 10,00 Euro.

Treff: Im Hof der „Vorwärts“, Münzstraße 53.. Juli 2018, 15 Uhr 

 

 

Tag des offenen Denkmals. "Gemeinsam Denkmale erhalten"

9. September 2018, ab 11 Uhr

mit Dr. Arno Mersmann, Dr. Salvador Oberhaus u. a.

Die Gebäude der alten Genossenschaftszentrale gehören zu den wichtigen Zeugnissen der Stadtgeschichte des 20. Jahr­hunderts. Am Tag des Offenen Denkmals besteht die Möglichkeit, den Ort zu erkunden, an Führungen bis zu den alten Gleis­an­schlüssen teilzunehmen, mit Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen oder sich die Ausstellung über die Genossen­schaftsbewegung im Wuppertal und die Ge­schichte des Ge­bäudes anzuschauen. 

Die Rundgänge in und entlang der ehemaligen Konsumgenossenschaftszentrale beginnen um: 11:00 Uhr; 13:00 Uhr; 15:00 Uhr und 17:00 Uhr und dauern rund 60 Minuten.

Für das leibliche ist gesorgt. Es gibt kalte und warme Getränke. Kuchen und Mangbrot.

Der Gebäudekomplex der ehem. Konsumgenossenschaft

3. November 2018, 14 Uhr 

Mit Dr. Salvador Oberhaus 
Erbaut ab 1904 ist er ein eindrucksvolles Denkmal der bergischen In­dus­trie- und Sozialgeschichte. Zugleich sind eindrucksvolle Spuren der Wuppertaler Stadtgeschichte erhalten. Nach Auszug der Konsumgenossenschaft 1931 wurden die Gebäude als Gefangen­enlager der SA (1933-36), als Wehr­machts­ka­serne (1936-1943), als Lebens­mittel­groß­handlung (1943-1953) und als Flüchtlings­lager (1953 -1961) nach der deutschen Spaltung genutzt. Eine allgemeine Führungen durch Gebäude und Ausstellung.

In Kooperation mit Arbeit und Leben

Teilnahmebeitrag 5 Euro, Mitglieder 3 Euro

Die konsumgenossenschaft "Vorwärts" wurde 1899 gegründet. Innerhalb von 10 Jahren entstand die zentrale mit Lagerhaus, unterirdischer Bahnanbindungen, Wohnhäusern und der damals wohl modernsten Großbäckerei des Bergischen Landes.

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Erbaut ab 1904 ist er ein eindrucksvolles Denkmal der bergischen Industrie- und Sozialgeschichte. Zugleich sind eindrucksvolle Spuren der Wuppertaler Stadtgeschichte erhalten

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Sonntag, 11.09.2016

Die Gebäude der alten Genossenschaftszentrale gehören zu den wichtigen Zeugnissen der Stadtgeschichte des 20. Jahr­hunderts.

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Mittwoch, 31. 08. 2016, 19.30 Uhr Dr. David Mintert

„Im Juni 1933 wurde ich durch SA verhaftet und zur SA-Kaserne Münzstraße gebracht, dort selbst wurde ich aufs schwerste misshandelt...

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Sonntag, 21.08.2016, 14 Uhr Falk Paysen

Beginn der Tour wird die Zentrale von „Vorwärts“ an der Münzstraße in Barmen sein, danach führt der Weg an der neuen Zentrale Clausen vorbei

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Samstag, 04.06.2016, 14 Uhr Dr. Arno Mersmann

Der im 19. Jahrhundert fast unbebaute Sedansberg diente als vielfältiges Versuchsgelände für neue Wohnformen und Wohnideale für Arbeiterfamilien.

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Samstag, 07.05.2016, 14 bis 18 Uhr

Die Beschaffung von Lebensmitteln wurde nach dem Krieg in den „Hungerjahren“ (1945-1948) für die Wuppertaler Bürger zu einem alles bestimmenden Faktor.

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Dienstag, 31.05. 2016, 19 Uhr Dr. Arno Mersmann

Aus der Zeit, als „Schönschrift“ noch zur Ausbildung eines Buch­halters gehörte;

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Mittwoch 09.03.2016, 19.30 Uhr

Viele deutsche Autoren und Komponisten bekamen nach der Machtergreifung 1933 die Verfolgung der Nazis schon nach kurzer Zeit zu spüren.

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Samstag, 05.03.2016, 15 Uhr Dr. Salvador Oberhaus

Die vormalige Genossenschaftszentrale „Vorwärts“ an der Münzstraße wurde 1933 als SA-Kaserne ausgebaut. Von hier aus wurde der Terror gegen die politischen Gegner organisiert.

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